Registriertes Zuchtmaterial der Gemeinschaft der Europäischen Buckfastimker!

Willkommen auf der Homepage der Bioland Buckfast-Imkerei bio-biene

 

Unsere Imkerei bio-biene ist eine Bioland-Imkerei im flachen und manchmal rauhen Norden Deutschlands, zwischen der Weser und Elbe.

Wir sind eine Berufsimkerei welche von mir Detlev und  meiner Frau Diana Biel betrieben wird.


 

Bei uns können Sie -  Ableger - Kunstschwärme - Inselköniginnen - Belegstellenköniginnen und

F-1 Königinnen

kaufen

Neu sind 2019 unsere Mondschein begatteten Königinnen - mehr Infos dazu in unserem Blog zur Imkerei und im Shop!

 

 

Frühjahrskontrolle bei unseren Kunstschwärmen aus dem September, welche wir nach der Heidetracht gebildet hatten.

 

Wir sind Mitglied der Gemeinschaft der europäischen und niedersächsischen Buckfastimker und besitzen registriertes Zuchtmaterial und geben unsere Nachzuchten davon ab.

 

Wir züchten die Buckfastbiene, da sie mit ihren Eigenschaften den Grundstein legt für eine erfolgreiche Imkerei und ihre Eigenschaften die richtige Antwort auf die Probleme der Imkerei in der heutigen Zeit sind.

Unsere Bienenköniginnen sind für alle Imker, vom Berufs- und Erwerbsimker bis zum Hobby-Imker.

Wollen Sie mehr wissen zu unserer Philosophie, dann klicken Sie hier: Unsere Philosophie nach Bruder Adam

Hygieneverhalten - unser Zuchtziel 2019 in Friedrichskoog und bei unserer Mondscheinbegattung

Die Drohnenlinie der Belegstelle Friedrichskoog im Jahr 2019

Hygieneverhalten contra Varroaverlust

Liebe Imkerkollegen/-innen, jetzt in der Winterzeit wo wir diesen Rundbrief schreiben, da schaut so mancher

Imker zu seinen Völkern und betet innerlich, mögen meine Bienen den Winter überstehen und nicht dem

Varroa-Tot sterben! Wir können dieses gut nachvollziehen, obwohl es meistens nicht der direkte Tot durch

die Milben ist, sondern unsere Bienen an den Sekundärfolgen der Varroamilben sterben. Aber langsam, betrachten

wir erst einmal was passiert, wenn sich Varroamilben im Volk aufhalten:

In einer grundsätzlichen Betrachtung muss man feststellen, dass unsere Völker einer stetigen Gefahr durch Viren

und Bakterien ausgesetzt sind. Diese sind vielerorts ubiquitär ( vorhanden ), manchmal zufällig oder durch

benachbarte Völker verstärkt. Auch können sie einem jahreszeitlichen Effekt haben. Man denke nur an die

Amerikanische oder Europäische Faulbrut, Kalk-, Stein- oder Sachbrut, Nosema, Ruhr, Amöbenkrankheit. Wobei

die Viren mit 18 verschiedenen Typen deutlich hervortreten. Aber alle Viren und Bakterien haben eines

gemeinsam, sie müssen in den Körper der Bienen gelangen. Dieses kann über Futter, Amöben, Nosema apis oder

Varroa geschehen. In der Bienen vermehren sich diese Viren und Bakterien und die erkrankte Biene wird in der

Folge zum „Herd“ der weiteren Infektionskette.

In der Folge kann dieses Geschehen dann zum Untergang des ganzen Volkes führen.

So hat Dr. Christoph Otten vom Fachzentrum für Bienen und Imkerei in Mayen mit Hilfe des

Bienenmonitorings eindeutig festgestellt: Je mehr Milben sich im Volk aufhalten, desto höher ist die

Wahrscheinlichkeit des Völkerverlustes, da die Varroa, wenn sie an der Hämolymphe ( dem Bienenblut ) saugt,

die vorhandenen Viren in die Biene einschleust und für die weitere Verbreitung sorgt. Dieses Viren schädigen

dann die Völker so stark, dass sie schon oft vor dem Winter u.a. am Flügeldeformations- oder

Akuten-Bienen-Paralyse-Virus sterben.

Hier möchten wir Ihnen in der Zukunft helfen! Denn unsere Drohnenlinie in 2019 zeichnet sich durch eine

besondere Eigenschaft aus. Unsere Drohnenlinie verfügt über ein besonders ausgeprägtes Hygieneverhalten

von mindestens 85%. Was bedeutet dieses? Also die Bienen der Drohnenlinie erkennen in mindestens 85% der

Fälle, wenn in einer Zelle die Brut erkrankt und/oder abgestorben ist. Dieses Verhalten ist entscheidend,

wenn man die weitere Gesundheit eines Bienenvolkes betrachtet. Je früher eine abgestorbene Larve erkannt und

ausgeräumt wird, desto unwahrscheinlicher ist es, dass sich die in der toten Larve vorhandene Viren oder

Bakterien weiter entwickeln. So erreichen die Viren nicht mehr das Stadium der Sporenbildung, da sie schon vor

dem Umwandlungsprozeß aus dem Volk entfernt wurden.

Somit sorgt dieses Hygieneverhalten für gesündere Völker und die Folgen eines Vorroabefalls werden gelindert.

Dieses Hygieneverhalten sollte ein zentrales Zuchtziel aller weiteren imkerlichen Bemühungen sein. Besonders

wenn man die Situation der Amerikanischen Faulbrut mit dem Erreger Eric II sieht, der sich in vielen Gebieten

in Deutschland ausbreitet. Er zeigt sich nicht durch eine fadenziehende Masse der abgestorbenen Brut. Wohl aber

stirbt die Brut. Ja und wenn dann die Bienen dieses besondere Hygieneverhalten haben, dann wird die tote Brut

entfernt, bevor sich die Viren weiter verbreiten und Ihnen bleiben Völkerverluste und Sperrbezirk erspart.

Zusätzlich zeigt die Drohnenlinie 2019 auch, dass die Bienen mit Varroa infizierte Zellen erkennen und diese

häufig ausräumen. Wir sehen dieses immer wieder wenn wir uns die Brutnester ansehen und dabei auf geöffnete

Zellen stoßen, aus denen uns Bienen im Stadium der lila Augen anschauen. Also Bienen die noch nicht die

Schlupfreife erreicht haben.

Die Bienen haben dann die Milben in der Zelle erkannt und sie geöffnet. Dieses Verhalten reicht dann schon aus,

dass die Milben in der Zelle sich nicht weiter entwickeln und sie somit nicht geschlechtsreifwerden. Teils

entfernen die Bienen dann die Brut noch aus der Zelle, dieses ist aber nicht entscheidend. Entscheidend ist dass

öffnen der Zelle, da nur in der verdeckelten Zelle die Metamorphose der Milbe abgeschlossen werden kann.

Wir freuen uns sehr über dieses Verhalten, welches als VSH-Verhalten beschrieben wird, wollen es abernur als

mögliche  Zusatzeigenschaft/Leistung unserer Bienen sehen,denn um es in Zahlen zu bewerten, müssten alle

Drohnenvölker zu einem Zeitpunkt mit einer standatisierten Zahl Milben infiziert werden und später müssten

dann Brutzellen im  großen Stiel geöffnet und bewertet werden.

Diese Arbeit ist aber bei der großen Anzahl an

Drohnenvölkern, welche auf der Belegstelle und im Schutzgürtel stehen nicht leistbar. Wohl aber ist es uns

möglich das Hygieneverhalten bei allen Drohnenvölkern zu kontrollieren und nur selektierte Völker mit

mindestens 80%  Hygieneverhalten aufzustellen.

Da dieses Verhalten ein additives Verhalten ist, setzen wir bei den Königinnen, die wir Ihnen als selektierte

Hygiene-Königinnen anbieten auch nur Königinnen ein, die auf der mütterlichen Seite mindestens

85% Hygieneverhalten zeigen. Für  alle anderen Königinnen Nachzuchten gilt, die Mütter stammen aus unserer

langjährigen Buckfastzucht, wurden aber nicht weiter auf das Hygieneverhalten

selektiert. Somit kann durch die Anpaarung das Verhalten erworben werden, muss aber nicht.

Wenn Sie unsere Hygiene-Königinnen erwerben, dann haben Sie den Grundstein für eine erfolgreiche Imkerei,

die dem beschriebenen Kollaps-Desaster verhindern kann. Es liegt dann an Ihnen, diese Eigenschaften zu erhalten.

Setzen Sie zukünftig nur die Königinnen als Zuchtmütter ein, welche das höchste Hygieneverhalten auf ihrem

Stand haben. Schauen Sie, dass auf ihren Ständen möglichst viele Töchter stehen und so die Wahrscheinlichkeit

steigt, dass ihre F1 Nachzuchten auch dieses Verhalten erwerben. Wenn Sie sich dafür entscheiden, dann testen

Sie ihre Völker wie folgt: suchen Sie 100 Zellen mit verdeckelter Brut, welche kurz vor dem Schlupf steht und

stechen durch den Zelldeckel, mit einer sehr dünnen Nadel, und töten so die Brut.

Besser wäre es, ein Stück verdeckelte Brut, welche sie den Völkern entnehmen, einfrieren und später davon ein

definiertes Brutstück zurück in die Völker geben. Dann kontrollieren Sie nach 12 und 24 Stunden wie viele Zellen

die Bienen geöffnet und ausgeräumt haben.

Dieses setzen sie in Verhältnis zur Anzahl der gegebenen Brutzellen und ermitteln so den Grad des

Ausräumverhaltens ihrer Völker. Diesen Test sollten sie im Herbst, Frühjahr und Sommer wiederholen,

da das Hygieneverhalten mit der Jahreszeit etwas schwanken kann. Am höchsten ist es im Frühjahr. Wenn Sie

dann die Perle gefunden haben, dann lassen Sie sie möglichst wieder mit Drohnen begatten,

welche dieses Hygieneverhalten zeigen.

Wir denken dieses ist ein praktikabler Weg, den jeder Imker mit gehen kann. Natürlich steht für Ihren Perlen

dann auch unsere Belegstelle zur Verfügung, um die Sicherheit der Anpaarung ihrer Königinnen zu

erhöhen.

Ihr Detlev Biel ( Mitglied der Buckfast Zuchtgemeinschaft Friedrichskoog )

Buckfast Königin
Buckfast Königin

Wer wir sind

Die Bioland-Imkerei Bio-Biene ist eine Berufsimkerei, welche von Diana und Detlev Biel im Elbe-Weser-Raum betrieben wird. Wir imkern nach Bioland-Richtlinien und sind Mitglied bei Bioland, der Gemeinschaft der Europäischen Buckfastimker, der Niedersächsischen Buckfastimker und im Deutschen Berufs- und Erwerbsimkerbundes.

 

Wo wir unsere Königinnen anpaaren lassen !

Wir sind Buckfastzüchter und bieten Ihnen Nachzuchten an, welche von registriertem Buckfastmaterial abstammen.

 

Wir lassen unsere Königinnen auf folgenden Belegstellen anpaaren:

 

Landbelegstelle Friedrichskoog

( mit einem Belegstellen Schutzradius von 10 km ) 

 

Inselbelegstelle Hooge , Hamburger Hallig,Langeness  und Baltrum.

 

Neu 2019: Mondscheinbegattete Königinnen aus Ringstedt mit ausgeprägtem Hygieneverhalten.

 

Wirtschaftsköniginnen lassen wir bei uns vor Ort in Ringstedt anpaaren. Damit auch hier nur bestes Drohnenmaterial zur Begattung kommt, haben wir vor Ort und im näheren Umkreis über 20 Drohnenvölker stehen.

Kontakt

Bioland-Imkerei Bio-Biene

Diana und Detlev Biel

Kreuzacker 10

OT Ringstedt

27624 Geestland

04708-15026

0152-295 22 308

 

www.bio-biene.com

 

 

 

 


Wir lieben, was wir tun - wir sind Züchter aus Leidenschaft zur Buckfastbiene !


Unsere Bio-Kontrollstelle ist die DE-ÖKO-006